Negativ-Preise für Rohöl – warum wirkt sich das im Inland nicht aus?

Die Sensationsnachricht von negativen Preisen macht natürlich die Runde und die gut informierten Kunden ließen mit Ihrer Anfrage nicht lange auf sich warten:

„Wenn ich jetzt bestelle, dann müste ich zu meinem Heizöl doch auch Geld dazubekommen?“

Die Antwort darauf: JEIN!

  1. Bei den Negativpreisen handelt es sich um Rohöl und nicht um Produkte die Heizöl oder Diesel.
  2. Das Rohöl wird in einer Mindestmenge von 1.000 Barrel, also 159.000 Liter gehandelt.
  3. Die Ware ist im Mai in Cushing, Oklahoma, abzunehmen

Zudem ist die Rohölsorte WTI nur in Nordamerika eine echte Referenz. in Europa und im Großteil der Welt ist Brent die Referenzsorte. Auch wenn für Brent der Preis erheblich gesunken ist, wird hier immer noch ein positiver Preis gehandelt.

Auch kommen zu dem Rohölpreis noch Kosten für Transport, Lagerung und Verarbeitung hinzu, von Steuern ganz zu schweigen.

Nichts desto trotz haben wir derzeit einen sehr attraktiven Endpreis für Heizöl, Benzin und Diesel.

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